Knochendichtemessung

Knochendichtemessung

Bei der Knochendichte- oder Osteoporosemessung wird die Knochenstruktur am Lendenwirbel und am Schenkelhals gemessen um das Osteoporose- Risiko zu beurteilen. Denn hier treten die typischen Veränderungen meistens zuerst auf.

Die Messung der Knochendichte erfolgt bei uns nach der DXA-Methode (Dual Energy X-Ray Absorptiometry). Bei der Messung liegt der Patient bequem auf einer Liege während ein kleiner Messkopf über ihm die Wirbelsäule, die Hüfte und ggf. weitere Skelettabschnitte mit einem sehr schwachen Röntgenstrahl abtastet. Die Messung dauert nur wenige Minuten und ist absolut schmerzfrei.

Die DXA-Methode ist die zurzeit einzige – sowohl von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als auch von der DGO (Deutsche Gesellschaft Osteologie) – anerkannte Messmethode zur Diagnose der Osteoporose. Die Strahlenexposition ist sehr gering. Die während einer Untersuchung verabreichte Strahlendosis ist vergleichbar mit der Dosismenge, die jeder Mensch im Laufe einer Woche als natürliche Strahlung aus der Umgebung erhält.

Wann wird dieses Verfahren eingesetzt?
Die Osteoporose ist eine der häufigsten Erkrankungen im Alter. Um rechtszeitig vorzusorgen empfehlen wir eine Erstuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr. Liegen bestimmte Risiko- Faktoren vor, sollte die Osteoporosemessung schon in jüngeren Jahren erfolgen. Zu den Risiko- Faktoren gehören Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, längere Cortison- Therapien, längere Therapien mit Heparin, Osteoporose in der Familie, schlanker Körperbau/Untergewicht, Bewegungsmangel, Fehlernährung, bestimmte Darmerkrankungen (Malabsorption), Stoffwechselerkrankungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion).

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig. Wenn bereits Vorbefunde vorliegen, sollten diese zur Untersuchung mitgebracht werden.