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Nuklearmedizin in Zahlen

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Grundsätzlich dürfen in der Schwangerschaft nuklearmedizinische Untersuchungen nicht durchgeführt werden. Achtung: Bei dringendem Verdacht auf Lungenembolie ist eine Schwangerschaft keine Kontraindikation für eine Lungenszintigraphie.

Wenn Sie schwanger sind oder es sein könnten, teilen Sie uns dies bitte bei der Anmeldung zur Nuklearmedizinischen Untersuchung mit.

Nuklearmedizin ist ein Fachgebiet der Medizin, in dem radioaktive Isotope bzw. radioaktive chemische Verbindungen, die sogenannten Radiopharmaka (radioaktive Arzneimittel), für Diagnose oder Therapie angewendet werden. Die Untersuchungen werden oft als “Szintigraphie”, “Scan” oder “Isotopenuntersuchung” bezeichnet. Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen steht die Funktionsbeurteilung von Organen, Geweben und des Knochens im Vordergrund. Dies soll dazu beitragen, bestimmte Erkrankungen bzw. deren Ursache besser zu definieren und dann effektiver behandeln zu können. Andere bildgebende Verfahren wie z.B. die Röntgenuntersuchung oder die Ultraschalluntersuchung liefern vorwiegend strukturelle Informationen über Organe, Gewebe und Knochen. 
Nuklearmedizinische Untersuchungen sind keine konkurrierende Verfahren zu anderen bildgebenden Untersuchungen, sondern vielfach eine sinnvolle Ergänzung im diagnostischen Ablauf. Jährlich werden weltweit millionenfach nuklearmedizinische Untersuchungen durchgeführt. Sie sind sicher und mit wenig Unannehmlichkeiten verbunden. Es gibt zahlreiche nuklearmedizinische Untersuchungen, wobei zur Beurteilung verschiedener Körperbereiche verschiedene Radiopharmaka eingesetzt werden. 
Eine Schwangerschaft sollte bei den geplanten nuklearmedizinischen Untersuchungstagen ausgeschlossen sein. 

Die Szintigraphie ist ein bildgebendes nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren. Es wird meist einer schwach radioaktiven Substanz (Radiopharmakon) vor der Untersuchung intravenös injiziert. Die Radiopharmaka reichern sich in den zu untersuchenden Organen. Die Szintigramme (Bilder) werden aus der Strahlung, die der Körper wieder abgibt, mittels einer Gammakamera und eines Computers berechnet. Die Aufzeichnung dauert, je nach Untersuchung, zwischen 5 und 45 Minuten und findet entweder im Liegen oder Sitzen statt.

Die Ultraschalluntersuchung und Laborwertkontrollen (Schilddrüsendiagnostik) sind jederzeit möglich.

In der Nuklearmedizin werden keine Kontrastmittel verabreicht. Es handelt sich um radioaktiv markierte Arzneimittel (Radiopharmaka), die zur Diagnostik oder Therapie von Krankheiten eingesetzt werden. Die Radiopharmaka werden meist intravenös verabreicht und geben für eine kurze Zeit im Körper Strahlung ab.

Es handelt sich um ein diagnostisches Verfahren der Nuklearmedizin, welches im Wesentlichen zur Beurteilung einer Lungenembolie eingesetzt wird.

Bei uns müssen Sie, Abgesehen von Untersuchungen des Herzens (4-6 Stunden vor der Belastungsuntersuchung), für die Durchführung nuklearmedizinischer Untersuchungen nicht nüchtern sein.

·      Überweisungsschein (gesetzlich versicherte)

·      Versichertenkarte

·      Befunde und Aufnahmen früherer Untersuchungen, sofern vorhanden

·      Allergieausweis, sofern vorhanden

Die Durchführung einer Nuklearmedizinischen Untersuchung sollte während der Stillzeit nur in Ausnahmefällen nach Rücksprache mit dem Nuklearmediziner durchgeführt werden.

Eine kurze Unterbrechung (meist 24 Stunden bei der Verwendung von 99m-Technetium) des Stillens ist notwendig.

Die radioaktiven Substanzen zerfallen schnell im Körper.

Aus Sicherheitsgründen sollte enger körperlicher Kontakt zu Schwangeren, Stillenden und Kleinkindern bis zu zwei Stunden nach Untersuchungsende vermieden werden. Gegenüber anderen Personen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen notwendig.

Nach der ambulanten Untersuchung kann der Patient normal essen, trinken und sich frei bewegen sowie ohne Beeinträchtigung mit dem Auto fahren.

Die Patienten, die vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel erhalten haben, sollten danach nicht selbst Auto fahren, sondern sich abholen lassen.

Es wird bei vielen Untersuchungen empfohlen, nach der Untersuchung ausreichend zu trinken und häufig die Blase zu entleeren, damit das radioaktive Arzneimittel rascher ausgeschieden wird.

Mit Hilfe der Myocardszintigraphie kann sichtbar gemacht werden, ob die Durchblutung des Herzmuskels eingeschränkt ist.

Die Myocardszintigraphie besteht aus zwei Untersuchung: 1) unter Belastung / körperlicher Anstrengung (Fahrradergometrie wie bei einem Belastungs-EKG oder medikamentös), 2) im Ruhezustand (am gleichen oder an einem späteren Tag).

Hierdurch können Durchblutungsstörungen, zum Beispiel durch eine Verengung der Herzkranzgefäße im Rahmen einer koronaren Herzkrankheit (KHK) oder auch der Erfolg einer Therapie (Stent-Einlage oder Bypass-Operation) beurteilt werden.

Die Myocardszintigraphie ist eine schonende (nicht invasive) Untersuchungsmethode.