Knochenszintigraphie

Knochenszintigraphie

Sie dient der Untersuchung von krankhaften Veränderungen der Knochen und Gelenke mit Darstellung des Knochenstoffwechsels, insbesondere können so degenerative Erkrankungen der Gelenke, Entzündungen, Knochenbrüche oder aber auch in der Nachsorge von Tumorerkrankungen Knochenmetastasen nachgewiesen werden.

Hierzu wird ein knochenstoffwechselaktiver Marker (Technetium-99m-markiertes Bisphosphonat) in die Vene eingespritzt. Erst nach ca. 2-3 Stunden hat sich die Substanz im Knochen angereichert, weshalb auch dann erst die Aufnahmen angefertigt werden können.

Wenn auffällige Anreicherungen nicht sicher einem bestimmten Knochen oder Gelenk zugeordnet werden können, kann eine SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography) bzw. Schichtuntersuchung zusätzlich erforderlich sein.

Zweiphasen- oder Dreiphasenszintigraphie

Prinzipiell gleiche Untersuchung wie die Knochenszintigraphie, nur fertigt man zusätzlich Aufnahmen unmittelbar nach Injektion des Radiopharmakons an.

Insbesondere dienen die frühen Aufnahmen dem Nachweis oder Ausschluss von Gelenk- oder Knochenentzündungen oder z.B. einer Gelenkprothesenlockerung.